Übergreifend

Severity

Schweregrad

Die Schwereeinstufung eines Befunds: kritisch, Warnung oder Hinweis.

Die Severity priorisiert Befunde: „kritisch" steht für einen klaren Pflichtverstoß mit Belegen, der die Verkehrsfähigkeit gefährdet, „Warnung" für einen wahrscheinlichen Verstoß mit Prüfbedarf, „Hinweis" für nachrangige oder layoutbedingte Punkte. Borderline-Fälle und Angaben, die typischerweise erst beim Abfüllen entstehen (etwa MHD oder Chargennummer im Artwork), werden bewusst als Hinweis eingestuft, um Fehlalarme zu vermeiden. Eine konsistente Severity ist Voraussetzung für einen aussagekräftigen Compliance-Score.

Beispiel

Ein fehlendes, gesetzlich verpflichtendes Allergen wird als „kritisch" eingestuft, eine unklare Formulierung mit Prüfbedarf als „Warnung". Ein im Artwork noch nicht aufgedrucktes MHD bleibt dagegen ein „Hinweis", weil es typischerweise erst beim Abfüllen ergänzt wird.

Hinweis: Diese Erklärung dient der Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Schnellchecker liefert eine KI-gestützte Ersteinschätzung, kein Gutachten.

Häufige Fragen zu Severity

  • Welche Schweregrade gibt es?

    Üblich sind drei Stufen: „kritisch" für einen klaren, belegten Pflichtverstoß, der die Verkehrsfähigkeit gefährdet, „Warnung" für einen wahrscheinlichen Verstoß mit Prüfbedarf und „Hinweis" für nachrangige oder layoutbedingte Punkte.

  • Warum werden MHD und Chargennummer im Entwurf nur als Hinweis gewertet?

    Diese Angaben fehlen im Artwork oft, weil sie erst beim Abfüllen aufgedruckt werden. Um Fehlalarme zu vermeiden, werden solche typischerweise später ergänzten Elemente bewusst als Hinweis und nicht als kritischer Befund eingestuft.

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